75 Stellen beim Kreis nicht besetzt

Auswirkungen auf Bewilligung von Elterngeld

Pressemeldung vom 22.03.2018

Die Bearbeitungszeit eines Antrages auf Elterngeld kann bei der zuständigen Stelle des Märkischen Kreises zurzeit bis zu drei Monate dauern. Das bestätigte Fachbereichsleiter Volker Schmidt, obwohl offiziell für den Bereich nicht zuständig, auf Anfrage aus der Politik im Ausschuss für Gesundheit und Soziales. Soweit er wisse, sei der Grund fehlendes Personal. In der Elterngeldstelle seien schon länger zwei Stellen unbesetzt. „Wir finden einfach keine Fachkräfte“, so Schmidt. Er sei sich sicher, dass dort, wo Härten auftreten können, entsprechend reagiert werde. Personal fehle nicht nur für die Bearbeitung von Elterngeld-Anträgen. Schmidt: „In der gesamten Kreisverwaltung sind aktuell 75 Stellen nicht besetzt.“ Der Grund sei neben dem demografischen Wandel auch die Tatsache, dass der Kreis verstärkt mit anderen Verwaltungen in Konkurrenz stehe.


Zur Kenntnis nahmen die Ausschussmitglieder das Konzept der Gesundheits- und Pflegeberatung sowie den Grundsicherungsrelevanten Mietspiegel für die Kosten der Unterkunft. Wie Volker Schmidt mitteilte, gebe es nach Auskunft des Jobcenters genügend bezahlbaren Wohnraum im Märkischen Kreis. Schmidt: „Die Wohnungsgesellschaften haben das Konzept ebenfalls akzeptiert.“ Es sieht Quadratmeterpreise von 5,82 Euro bis 6,69 Euro je nach Größe, Stadt oder Gemeinde vor.

Zuletzt aktualisiert am: 22.03.2018