KiTa-Beiträge erst ab 25.000 Euro Einkommen

Kreis soll Brabeckschule Iserlohn übernehmen

Spielen mit den Freunden in der KiTa macht richtig Spaß. Foto: Archivfoto Raffi Derian/Märkischer Kreis
Spielen mit den Freunden in der KiTa macht richtig Spaß. Foto: Archivfoto Raffi Derian/Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 13.04.2018
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Ausnahmslos einstimmig handelten die Mitglieder des Kreistages alle 20 Tagesordnungspunkte ihrer jüngsten Sitzung im Lüdenscheider Kreishaus ab. Darunter auch die Übernahme der Brabeckschule in Iserlohn, eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, zum 01. August 2019. Die Kreispolitiker beauftragten die Verwaltung, die erforderlichen Verhandlungen mit der Stadt Iserlohn aufzunehmen. An der Brabeckschule werden zurzeit 250 Schüler an drei Standorten unterrichtet. Einzugsbereich sind die Städte Iserlohn, Hemer, Menden, Balve und Hagen-Hohenlimburg.


Einstimmig machten die Kreistagsabgeordneten auch den Weg frei für die Einrichtung eines Bildungsganges „Ausbildungsvorbereitung im Fachbereich Ernährungs- und Versorgungsmanagement“ in der Justizvollzugsanstalt Iserlohn. Gute Nachrichten für Eltern gab es ebenfalls aus dem Gremium. Auf Antrag der Fraktion „Die Linke“ wurden die Einkommensgrenzen zur Beitragsbemessung für den Offenen Ganztag (OGS) an den kreiseigenen Förderschulen angehoben – und zwar von derzeit 15.000 Euro auf 25.000 Euro Jahreseinkommen. Die Beiträge für das dritte und jedes weitere Geschwisterkind werden abgeschafft. Aktuell sind 30 Eltern aufgrund ihres Einkommens beitragsfrei gestellt. Künftig müssen 15 weitere Eltern keine Beiträge mehr zahlen.


Ebenso einmütig votierten die Kreispolitiker für die Anhebung der Einkommensgrenze, ab der Kindergartenbeiträge für KiTas im Zuständigkeitsbereich des Märkischen Kreises verlangt werden. Auch hier müssen Eltern auf Antrag von CDU und SPD erst ab einem Jahreseinkommen von 25.000 Euro zahlen. Ab dem 3. Geschwisterkind ist alles frei.

Zuletzt aktualisiert am: 13.04.2018