35 „Glücksbringer“ im Kreishaus

Neue Infos für Bezirkschornsteinfegermeister

35 Bezirkschornsteinfegermeister trafen sich jetzt zum Gedankenaustausch im Lüdenscheider Kreishaus. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Krei
35 Bezirkschornsteinfegermeister trafen sich jetzt zum Gedankenaustausch im Lüdenscheider Kreishaus. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Krei

Pressemeldung vom 06.06.2018
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„Einer für alle, alle für einen" ist seit dem Mittelalter der Wahlspruch der Schornsteinfeger und steht seit jeher für das Wir-Gefühl und die Zusammenarbeit in der Zunft. 35 der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegermeister aus den 38 Kehrbezirken im Märkischen Kreis fanden jetzt den Weg ins Lüdenscheider Kreishaus Lüdenscheid. Sie folgten einer Einladung des Fachdienstes Ordnungsrecht und Bevölkerungsschutz zu einem ersten Erfahrungsaustausch. Nachdem im Januar 2013 Neuregelungen im Bereich des Schornsteinfegerrechts in Kraft getreten waren, war es an der Zeit ein erstes Resümee zu ziehen.


Die Kehrbezirke werden von der Bezirksregierung in Arnsberg jeweils befristet für sieben Jahre vergeben. Die Bezirksschornsteinfeger müssen ihren Wohnsitz nicht mehr im jeweiligen Kehrbezirk haben. Informationen, wer aktuell in welchem Kehrbezirk als Bezirksschornsteinfeger tätig ist, sind auf der Homepage des Märkischen Kreises unter www.maerkischer-kreis.de und dem Stichwort „Schornsteinfeger“ zu finden.


Die Bezirksschornsteinfeger führen folgende Aufgaben durch, bei denen – im Gegensatz zu den allgemeinen Schornsteinfegerarbeiten – kein Wettbewerb zugelassen ist:


Die Führung des Kehrbuchs mit der Kontrolle, ob die vorgeschriebenen Schornsteinfegerarbeiten durchgeführt wurden,



  • die Durchführung der Feuerstättenschau zweimal im siebenjährigen Vergabezeitraum einschließlich der Prüfung der Betriebs- und Brandsicherheit der Anlagen,

  • die Durchführung von anlassbezogenen Überprüfungen,

  • die Ausstellung von Bescheinigungen zu Bauabnahmen (z.B. nach Einbau einer neuen Anlage) und

  • die Durchführung von Ersatzvornahmen, wenn Eigentümer ihren Reinigungs-, Überprüfungs- oder Messpflichten nicht nachkommen.


Die Bezirksschornsteinfeger unterrichten die Eigentümer in einem sogenannten Feuerstättenbescheid über die notwendigen Arbeiten. Damit wissen die Eigentümer, was bis zu bis zu welchem Datum erledigt sein muss. Die Kontrolle, ob die Tätigkeiten ausgeführt worden sind, erfolgt über Formblätter, mit denen die Durchführung der Arbeiten nachgewiesen wird.


Die Bezirksinhaber dürfen neben den ihnen übertragenen hoheitlichen Aufgaben auch die übrigen Schornsteinfegerarbeiten im Wettbewerb ausführen. Hierbei sind sie nicht an Bezirke gebunden. Ihre Stellung als Bezirksschornsteinfeger dürfen sie nicht nutzen, um andere Betriebe im Wettbewerb zu behindern. Weitere Informationen auf der Homepage des Märkischen Kreises oder telefonisch bei Miriam Böning unter 02351/966-6328.

Zuletzt aktualisiert am: 06.06.2018