Verknüpfung von Kultur- und Naturerlebnissen

Auf dem Oberen Burghof der Burg Altena soll ein Kräutergarten entstehen. Foto: Archiv Märkischer Kreis
Auf dem Oberen Burghof der Burg Altena soll ein Kräutergarten entstehen. Foto: Archiv Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 06.06.2018
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Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper stellte den Mitgliedern des Kreiskulturausschusses zunächst die Marketingkampagne des Naturparks Sauerland Rothaargebirge als „neue Schatzinsel in NRW“ vor. Er wurde 2015 gegründet und vereinigt räumlich die drei alten Naturparke Ebbegebirge, Rothaargebirge und Homert. 2017 konnten sich die Städte und Gemeinden der vier beteiligten Kreise als „Schatztruhen“ bewerben. Barbara Dienstel-Kümper freute sich, dass sich aus dem Märkischen Kreis gleich zwei Bewerbungen nämlich der Sauerlandpark Hemer und Meinerzhagen mit den Themen Sauerland-Höhenflug und Ebbemoore durchsetzen konnten. Insgesamt sind es sechs Schatztruhen.  Diese mussten natürlich noch mit „Juwelen“ – also Orten oder Landschaften mit besonderer Ausstrahlung - gefüllt werden.

Unter den 1103 Einsendungen mit Vorschlägen zu verschiedenen Objekten wählte eine Jury des Naturparks insgesamt 35 Juwelen aus, darunter auch die Burg Altena (Einstiegsportal zum Sauerland-Höhenflug) und die Luisenhütte in Balve-Wocklum in Trägerschaft des Märkischen Kreises. Die Auszeichnung nimmt der Kreis zum Anlass, zunächst den Weyhe-Park der Burg Altena mehr ins Bewusstsein der Besucher zu rücken und neue Anlässe für Themenführungen zu schaffen. Später soll das Konzept „Kultur + Natur“ auch auf das Umfeld der Luisenhütte zugeschnitten werden.

Bei einem Spaziergang durch den als englischen Landschaftsgarten angelegten Weyke-Park sollen Museumsbesucher durch eine neue Beschilderung oder Schulklassen durch einen "digitalen BIPARCOURS“ künftig mehr über die heimische Flora und Fauna sowie die historische Bepflanzung erfahren. „Vandalenfeste“ Sitzgelegenheiten und neue Sichtachsen auf das Nettetal, sollen zum Verweilen einladen. Es ist geplant, die Wegeführung durch verschiedene Maßnahmen sicherer und barrierefreier zu machen. Die Umsetzung erfolgt im „Baukastenprinzip“ und wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen, erläuterte Detlef Krüger, Fachdienstleiter Kultur und Tourismus. Bereits in diesem Jahr könne im Oberen Burghof ein Kräutergarten mit heimischen Kräutern realisiert werden. Davon könne das Restaurant ebenso profitieren wie die Museumspädagogik mit ihren Angeboten, wie zum Beispiel „Kräuterführung“, "Herstellung von Salben und Ölen" oder „Kochen wie im Mittelalter“.

Der Weyhe Park an der Burg Altena soll aufgewertet werden, Foto: Archiv Märkischer Kreis
Der Weyhe Park an der Burg Altena soll aufgewertet werden, Foto: Archiv Märkischer Kreis
Zuletzt aktualisiert am: 06.06.2018